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Workshop: "Lean Kultur" mit der Festool Engineering GmbH

Workshop: "Lean Kultur" mit der Festool Engineering GmbH
Autor:

Verena Leuschen

Datum: 2017/01/10

Bericht

Am 10. Januar 2017 hat bei der Festool Engineering GmbH im Rahmen des Grundlagenzertifikats der Workshop zum Thema Lean Kultur stattgefunden.

Empfangen wurden die 15 Mitglieder in Neidlingen von Andre Göttsche und Sebastian Falk. Beides ehemalige Vorstände unserer Hochschulgruppe, jetzt Berater bei der Festool Engineering und für diesen Tag unsere Workshopleiter.

Nachdem sich alle vorgestellt und ihre Erwartungen an den Tag ausgetauscht hatten, starteten wir motiviert in den Workshop.

Um zum Kern der Lean Kultur vorzudringen wurden wir in kleinen Gruppen vor geschickt formulierte Fragen gestellt. Diese brachten uns immer näher an ein klares Bild der „Lean“ Philosophie.

Wir starteten mit ganz allgemeinen Fragen wie „Was ist Lean?“ und „Welche Ziele verfolgt Lean?“, die es ermöglichten, für alle Teilnehmer ein gleiches Grundverständnis zu schaffen. Besonders wurde dabei die Kundenorientierung, Effektivität und Effizienz hervorgehoben. Im ersten Schritt ist es dabei wichtig, Effektivität aus der Perspektive des Kunden herzustellen und danach die dafür nötigen Prozesse effizient zu gestalten. Dabei ist den Mitgliedern besonders ein Satz im Gedächtnis geblieben: Effektiv ist etwas dann, wenn man „die richtigen Dinge tut“, effizient ist es, „die Dinge richtig zu tun“.

Daraus leiteten sich folgende Fragen ab: Was zeichnet effektive und effiziente Prozesse aus und wie erreicht man diese? Darauffolgend beschäftigten wir uns mit der Prozessvision, einem sogenannten „Nordstern“: Ein Beispiel hierfür kann die Prozessvision „110“ (100% Wertschöpfung, 1x1-Stückfluss, 0 Fehler) sein. Um im Alltag als Organisation agieren zu können, ist es allerdings wichtig, daraus Zielbilder und danach konkrete Zielzustände abzuleiten, die dabei helfen, diejenigen Probleme zu identifizieren, die als nächstes behoben werden müssen, um sich seinem Ziel zu nähern. Dabei macht es Sinn, sich kontinuierlich, in kleinen Schritten zu verbessern und nicht umfangreiche Veränderungen anzustreben.

Durch einen Input zum Thema Routinen haben wir eine Möglichkeit kennengelernt, die Lean Kultur dauerhaft im Unternehmensalltag zu verankern. Drei sich immer wiederholenden Vorgänge (Routinen!) helfen, sich langfristig an seinen Zielen zu orientieren und diesen dabei durch ständige Verbesserung näherzukommen: die Zielentfaltung, die Weiterentwicklung und die Stabilisierung.

Weiter ging es mit einem kleinen Exkurs zu den Kultureigenschaften, wobei man unterer anderem zwischen dem, was man tatsächlich sehen kann (z.B. es hängt ein Standardarbeitsablauf an der Maschine), und Grundannahmen (z.B. es halten sich auch wirklich alle an diesen Ablauf) unterscheiden muss. Sichtbare Elemente zeugen noch nicht von einer „guten“ Unternehmenskultur.

Vor diesem Hintergrund folgte eine Werksführung im angrenzenden Festool-Werk, bei der die Mitglieder die Möglichkeit hatten, eine beeindruckend effiziente Produktion zu besichtigen.

Der letzte Input mit anschließender Diskussion thematisierte, welches Führungsverhalten notwendig ist, damit die Unternehmenskultur davon profitiert.

Das Feedback war durchweg positiv und beendete eine sehr interessanten und lehrreichen Tag.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei der Festool Engineering und unseren beiden Referenten bedanken, die uns einen tollen Workshop ermöglicht haben!