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Exkursion: Werksführung bei Trigema

Exkursion: Werksführung bei Trigema
Autor:

Markus Hartmann

Datum: 2016/04/26

Bericht

Exkursion_Trigema

Startpunkt zur Trigema („Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer“) Werkführung war wie immer Aral-Tankstelle Durlach. Nach einer zweistündigen Autofahrt erreichten wir schließlich den Standort des deutschen Textilproduktionsurgensteins Trigema in Burladingen.

Nach dem Empfang wurde uns zunächst ein 20 minütiger Kurzfilm über das Unternehmen und seine Gesichte gezeigt. Gegründet 1919 beschäftigt das Trigema der Zeit ca. 1200 Mitarbeiter und generiert einen jährlichen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro. Zu dem Produktsortiment gehören unter anderem Sport-, Kinder- und Freizeitbekleidung. Viele kennen Trigema vielleicht als Hersteller von Tennisbekleidung oder dem berühmten Werbespot mit dem „Trigema-Affen“. Geschäftsführer ist seit 1969 Wolfgang Grupp.

Im Anschluss an den Kurzfilm stellte sich Wolfgang Grupp freundlicher Weise zu einem einstündigen Dialog mit uns zur Verfügung. Dabei ging es vor allem um die Unterschiede zu anderen internationalen Textilproduzenten und der billigen Konkurrenz aus Asien als auch um die Werte und Prinzipien an die Herr Grupp festhält.
Trigema produziert ausschließlich qualitativ hochwertige Waren für das Hochpreissegment, da es aufgrund des Standortes Deutschland nicht mit den asiatischen Konkurrenten mithalten kann. Herr Grupp betonte während des Dialoges immer wieder, dass Ihm vor allem Werte wie Anständigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit besonders wichtig seien. Deshalb erhalten alle Angestellten einen Stundenlohn, der höher als der Mindestlohn ist. Auch eine Eigenkapitalquote von 100% fällt unter dieses Werteverständnis.

Nach dem Dialog mit Herrn Grupp ging es weiter mit der Werksführung. Am Anfang steht der Baumwollgarn, welcher überwiegend aus Europa bezogen wird.
In der Stickerei werden die einzelnen Stoffarten (Jersey) durch unterschiedliche Arten der Vermaschung, abhängig von der Art des Produktes, zu einem endlos langen Schlauch an Stoff gestrickt. Diese gehen anschließend in die Färberei. Dort wird der Stoff gefärbt, gebleicht und anschließend getrocknet. Die nächste Station ist das Krumpfen. Hier wird der Stoffstrang kontrolliert entspannt und verdichtet um sicherzustellen, dass die Kleidungsstücke später beim Waschen nicht Einlaufen. Anschließend geht es in die Qualitätskontrolle und danach zur Zuschneiderei. Dort wird der Stoff mit einem computergesteuerten Schneidewerkzeug zugeschnitten. Im nächsten Arbeitsschritt werden die einzelnen ausgeschnitten Stoffteile zusammengenäht und gegeben falls mit einem Stickmuster oder Druck versehen. Danach wird die Ware versandfertig gemacht und auf den Weg zum Kunden geschickt.
Als letztes durften wir noch ein Blick in das neu errichtete Büro werfen.

Nach der Werksführung bedankten wir uns bei Herrn Ruf, der uns gerne noch für die eine oder andere Frage zur Verfügung stand, und machten uns auf den Heimweg Richtung Karlsruhe.
 

Wir danken Trigema für diese interessanten Einblicke in die Textilindustrie.