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Workshop: Führung und Kommunikation mit Daniela Geraets

Workshop: Führung und Kommunikation mit Daniela Geraets
Autor:

Felix Steinlein

Datum: 2015/12/12

Bericht

FührungKommunikation_DanielaGeraets

Wie ist die Wirkungskraft einer Führungskraft unter den Aspekten des LEAN Managements?
Wie verhalte ich mich angemessen in einer Führungssituation?
Diesen Fragen sind wir in einem gemeinsamen Workshop mit Daniela Geraets nachgegangen.

Am Anfang des Tages standen ganz unterschiedliche Erwartungen der Teilnehmer im Raum.
Von Anstößen zum Interagieren auf Augenhöhe, einem der Grundpfeiler des LEAN Gedanken, über Grundwissen der authentischen Kommunikation bis zu einer Abgrenzung einzelner Führungsstile war die Palette weit offen.
Einiger waren sich die Teilnehmer in Ihrem anfänglichen Verständnis von Führung. Einen Rahmen für ein funktionierendes Miteinander  in einer Gruppe zu ermöglichen, war für den Großteil die Hauptaufgabe einer Führungskraft.
Nachdem wir rege unseren Meinungen ausgetauscht hatten zu unseren Erwartungen und dem Verständnis von Führung sind wir in die erste Hälfte des Workshops gestattet.
Einig darin, dass Kommunikation der Schlüssel zu einer guten Führung ist, haben wir uns unter Anleitung von Daniela diesem Thema gewidmet.
Dazu stellte sie uns die verschiedenen Wahrnehmungspositionen, welche zwischen Kommunikationspartner entstehen, vor. Dabei ist essentiell, dass jeder Mensch nur seine eine Wahrnehmung hat. Durch diese Wahrnehmung empfinden wir laufend bewusst und unterbewusst unsere Gegenüber und bewerten diesen Anhand unseres Musters. Julius hat hierfür ein anschauliches Beispiel mit einer Karte geliefert.
Stell dir vor wir möchten uns an einem Ort treffen und wir können den Treffpunkt anhand unserer Karten eindeutig beschreiben. Scheint nicht sonderlich schwer zu sein, oder?
Nun sind beide Karten aber unterschiedlich. Haben einen anderen Maßstab, einen andere Markierung und wir können die andere Karte nicht sehen. Jetzt hilft nur noch ein kontinuierlicher Austausch. Ein Abgleich unserer Beiden Karten (=Wahrnehmungen), damit wir uns doch finden.

Somit kamen wir zu unserer ersten Tages-These:
„Um von anderen verstanden zu werden, muss man den anderen verstehen, um andere zu verstehen, muss man sich zuvor selbst verstehen!“

Da die Selbstwahrnehmung wichtiger Teil des Ganzen ist, sind wir nach dem Mittagessen auf das sogenannten Reissprofil eingegangen. Eine Methode die verschiedenen Motive, die ein Mensch in sich trägt zu kategorisieren und in Ihrer Ausprägung zu gewichten.
Nun hatten wir uns selbst und die Wichtigkeit von Kommunikation besser kennengelernt. Um zu verdeutlichen, dass Führungseigenschaften lernbar sind durch Erfahrung, haben wir noch als Einschub das Lernmodell der Kompetenz kennengelernt. Während des Lernzyklus durchlaufen wir diese vier Phasen angefangen damit, dass uns bewusst wird, dass wir etwas nicht können. Die „bewusste Inkompetenz“ bis hin zu unserem „unbewussten Können“, wie Fahrradfahren oder Schreiben. [Bild Kompetenz]

Im Laufe des Workshops haben wir nun gesehen, dass Menschen unterschiedliche Persönlichkeiten haben (Reiss-Profile), daher auch eine unterschiedliche Wahrnehmung (Landkarte).
Wie kommen wir dennoch in unserer gewünschte Kommunikation auf  Augenhöhe?
Dazu haben wir das Pacen kennengelernt. Eine Methode um sich in einem Gespräch auf den Gegenüber einzustellen um einen gemeinsamen Schritt (=Pace) zu finden, auf dem beide authentisch kommunizieren können. Das Pacen geht einher mit Mimik. Aussprache und Körperhaltung um hilft eine direkte Verbindung zum Gesprächspartner aufzubauen.

Den Abschluss des Tages lieferte Julius indem er der Gruppe seine 4 Ideen zu einer angewandten Führung in der Praxis präsentierte.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Gruppe bei allen Teilnehmern für einen tollen Workshop bedanken. Vielen Dank an Daniela und Julius für die Aufarbeitung der Thematik. Es hat Spaß gemacht mich euch in den LEAN Führungsgedanken abzutauchen.