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Im Wintersemester 2017/18 treffen wir uns immer mittwochs um 19:30 Uhr im Selmayr-Hörsaal. Die erste Sitzung findet am 18. Oktober statt.


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Workshop + Exkursion: Service Operations mit McKinsey in München

Workshop + Exkursion: Service Operations mit McKinsey in München
Autor:

Julius Breitling

Datum: 2015/11/27

Am Freitag, den 27.11.2015, stand wieder ein Highlight der Workshop Saison im Wintersemester 2015/2016 an.

Bericht

Workshop_ServiceOperations

Unser Alumnus Matthias Schurig und seine Kollegen haben uns zu sich nach Hallbergmoos bei München in das McKinsey Capability Center eingeladen. Das McKinsey Capability Center ist eins von weltweit 16 Centern an denen McKinsey seinen Kunden unter dem Motto „Learning by Doing“ themen- und branchenübergreifend, individuelle Fähigkeiten vermittelt. Das erlebnisbasierte Lernen und die direkte hands-on Anwendung stehen dabei ganz klar im Mittelpunkt.

Unsere gemeinsame Zeit mit McKinsey begann bereits am Vorabend. In uriger Brauhausatmosphäre lernten wir Matthias Schurig und seine Kollegen, sowie McKinsey kennen.

Der eigentliche Workshoptag stand ganz im Zeichen von Lean Service Operations. Bei Lean Service Operations werden die Ideen und Prinzipien von Lean Manufacturing auf Service Operations übertragen. Das zentrale Merkmal von Service Operations ist das immaterielle Gut. Dies kann ein Kredit, eine Versicherung oder eine Krankenhausleistung sein, wobei in allen Fällen die zentrale Herausforderung besteht, zu verstehen, was der vom Kunden geforderte Wertschöpfungsanteil ist. Im Rahmen des Workshops übernahmen wir Rollen im Krediterstellungsprozess der Alpine Bank. Das Planspiel folgte prinzipiell dem klassischen Planspiel Muster und stellte dabei deutlich die Besonderheiten von Service Operations hervor. Das Management hatte die zentrale Rolle, die Wertschöpfung und damit die Leistung der Mitarbeiter mit diesen begreifbar und sichtbar zu machen, um diese an dem Kundennutzen auszurichten. Unterstützt wurden die Mitarbeiter durch Prozessbeobachter. Dabei kamen bekannte Lean Tools, wie eine Swimlane Analyse, und Lean Prinzipien, wie Prozesstransparenz durch KPI und visuelles Management, in angepasster Form, zum Einsatz. Eine besondere Bedeutung hatte auch die Einstellung und das Verhalten der Mitarbeiter, welche essentiell für den Erfolg von Veränderung sind. Ganz nach auch unserer Lean-Idee „Kapieren, nicht kopieren“ und das ganzheitlich und gemeinsam! Besondere Begeisterung löste die Liebe zum Detail aus, mit der die Spielumgebung gestaltet war. Deshalb erzeugte dieser erste oberflächliche und zeitlich begrenzte Eindruck vor allem Lust auf mehr.

Zusammenfassend möchte ich mich im Namen der Lean Hochschulgruppe Karlsruhe für das Engagement und den interessanten Workshop bedanken.