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LEAN Week 2014

LEAN Week 2014
Autor:

Amelie Zimmermann & Tobias Hettich

Datum: 2014/11/24

Während der diesjährigen Lean Week hatten 20 Mitglieder und Interessenten der LEAN Hochschulgruppe die Gelegenheit vom 24. bis 28.11.2014 bei der Parker Hannifin Corporation Lean in der Praxis zu erleben und ein international tätiges Unternehmen kennenzulernen. Die Firma mit Sitz in den USA ist führend in der Herstellung von Steuerungs- und Antriebstechnologien.

An zweien der deutschen Standorte, Eberdingen und Lampertheim, konnten sich vier Teams bestehend aus jeweils fünf Teilnehmern an Themen wie Verkürzung von Rüst- oder Durchlaufzeiten ausprobieren. Von den Teamleitern moderiert, befassten sich die Teams zunächst intensiv mit der Aufnahme des Ist-Zustandes.

EiTeam Lampertheimn Team beschäftigte sich mit der Innenrohr-Extrusion mit dem Ziel die Durchlaufzeit um ein Drittel zu reduzieren bei gleichzeitiger Erhöhung der Flexibilität. Das zweite Team an diesem Standort befasste sich mit dem nachgelagerten Prozess, der Seilerei. Mit dem Ziel die vor – und nachgelagerten Prozesse zu koppeln mit einer Verkürzung der DLZ.

Team Eberdingen Nussdorf

Am anderen Standort standen die restlichen Hochschulgruppenmitglieder vor nicht minder schweren Herausforderungen. Ein Team befasste sich mit der Planung und Steuerung einer externen Montage, mit dem Ziel die Durchlaufzeit um zwei Drittel zu verkürzen. Das andere Team zielte auf eine Rüstzeitreduzierung einer großen CNC-Maschine ab. Darauf aufbauend sollte ein Rüstkonzept für den kompletten Bereich entwickelt werden.

Da die betrachteten Prozesse den Teilnehmern weitestgehend neu waren, bestand eine Herausforderung darin zunächst die komplexen Zusammenhänge zu verstehen und anschließend nachvollziehbar darzustellen. In einem nächsten Schritt wurde deren Auswirkung auf den zuvor entwickelten Ziel-Zustand abgeschätzt. Das methodische Vorgehen wurde durch die Teamleiter anhand des Problemlösezyklus (PLZ), welcher sicher an der „Verbesserungs-KATA“ unseres Schirmherrn Mike Rother orientiert, vermittelt. Dessen Anwendung führte zu einem strukturierten, ursachenorientierten Vorgehen und diente auch dazu, dass nicht voreilig nach Lösungen gesucht wurde. Dies war unter anderen eine wichtige Lernerfahrung, die die Teilnehmer aus der Woche mitnehmen konnten.

Die Mitarbeiter von Parker zeigten großes Interesse an der Arbeit der LEANer, was durch die kontinuierliche und intensive Unterstützung deutlich wurde. So konnten die Teams am Ende der fünf Tage fundierte Handlungsempfehlungen präsentieren, woraufhin Parker beabsichtigt konkrete Maßnahmen einzuleiten.

Zusammengefasst bot die LEAN Week nicht nur eine gute Gelegenheit Produktionsluft zu schnuppern und faszinierende Technik und Prozesse kennenzulernen, sondern auch Lean in einem strukturierten ursachenorientierten Vorgehen anzuwenden. Darüber hinaus konnten auch wichtige Softskills erlernt werden. Nicht zuletzt war die LEAN Week ein gelungenes Teamevent und wir bedanken uns bei Parker für die Möglichkeit, dass wir LEAN in der Praxis anwenden durften und hoffen, dass unsere Lösungen nachhaltigen Erfolg beisteuern.