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STAUFEN Lean Development

STAUFEN Lean Development
Autor:

Marc Hector 

Datum: 07.07.2014

Am Montag, den 07.07.2014 bekamen 15 Mitglieder der LEAN Hochschulgruppe die Möglichkeit, an einem ganztägigen Workshop der Staufen AG über Lean Development teilzunehmen. Dafür ist Senior Expert Eniet Asaah an das KIT angereist, wo er nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens auf die Theorie der schlanken Entwicklung einging. Am Nachmittag wurden die Prinzipien weiter vertieft und anhand einer Simulation hautnah erfahren.
Mit einer Praxiserfahrung, in welchem durch die rasante Verkürzung der Entwicklungszeit durch Lean Development großer Marktvorsprung erreicht werden konnte, stiegen wir in die Thematik ein. In der folgenden Theorieeinheit wurde auf den Produktentstehungsprozess (kurz „PEP“) eingegangen, und auf Ansätze, um dort Verschwendung zu vermeiden. Hierbei wurde zwischen versteckter und offener Verschwendung unterschieden und schlussendlich drei Hauptursachen für Verschwendung im PEP ausfindig gemacht. Diese sind mangelnde Ablaufsicherung, sowie Aufgabensicherung und ungünstige Produktgestaltung. Um das Gelernte transferieren zu können, wurde in einer Gruppenarbeit das eigene Studium als Entwicklungsprozess dargestellt und von verschiedenen Ansichten betrachtet. Diese Gruppenarbeit zog sich durch den Tag und wurde nach neu gelernten Ansätzen wieder aufgegriffen. Dementsprechend wurden beispielsweise am Nachmittag Handlungsansätze erstellt, um „Verschwendung im Studium“ zu vermeiden. Danach ging es noch etwas tiefer in die Thematik des Frontloadings hinein. In der Praxis steigt der Kapazitätsaufwand in der Entwicklung häufig exponentiell zur Zeitdauer. Der Ansatz des Frontloadings versucht, eventuelle Störungen und andere Erfolgshindernisse im Projekt früh zu erkennen und proaktiv zu adressieren. Dadurch wir der Kapazitätsaufwand in der Anfangsphase erhöht, um ihn mit zunehmender Dauer zu vermindern. Um dies zu erreichen, wurden verschiedene Ansätze wie die Priorisierung sowie die Ausgestaltung des Lastenhefts vorgestellt und am Ende noch auf das „Set-Based Concurrent Engineering“ eingegangen, welches wesentlich schneller als das klassische „Point- Based“ ist.
Die abschließende Feedbackrunde war durchweg positiv, was die Zufriedenheit über den lehrreichen sowie interessanten Workshop widerspiegelte. In diesem Sinne wollen wir uns nochmals herzlichst bei der Staufen AG und dort vor allem bei Herrn Asaah für den gelungen Tag bedanken.