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LEAN Kultur Workshop bei Festool Engineering GmbH in Neidlingen

LEAN Kultur Workshop bei Festool Engineering GmbH in Neidlingen
Autor:

Hanna Pfister

Datum: 16.11.2013

Am 16.November 2013 fand bei Festool Engineering GmbH im Rahmendes Grundlagenzertifikats ein Workshop zu dem Thema Lean Kultur statt.
Festool hat neben der Produktion von Elektro- und Druckluftwerkzeugen eine Unternehmens-beratung aufgebaut. Die ehemaligen Hochschulgruppen Mitglieder Linus Trippe und Boje Ottenlinger, ein Gründungsmitglieder der Hochschulgruppe, leiteten den Workshop.
Da das Thema Kultur schwer zu fassen ist, wurden wir durch viele geschickte Fragen, die wir in kleinen Gruppen bearbeiteten, dem Thema näher gebracht.
Los ging es mit der Frage, was Lean denn überhaupt bedeuten würde. Die Antworten der Gruppen waren bei dieser Frage ähnlich und die Begriffe Kundenorientierung und Führungskultur wurden besonders herausgestellt. Um mehr Struktur in die Antwort  der ersten Frage zu bekommen, wurde nun nach den Zielen von Lean gefragt. Das Ziel wurde als effizienten und effektiven Prozess der auf Kundenorientierung fußt beschrieben.
Daraus wurde wiederum die Frage abgeleitet, was denn ein effizienter und effektiver Prozess wäre und als nächstes wie man genau diese Prozesse generieren kann. Hier wurde insbesondere herausgearbeitet, dass man um den Zielzustand 110 (100% Wertschöpfung, 1-Stück-Fluss, 0 Fehler) erreichen zu können erst  Transparenz schaffen muss, um die relevanten Probleme erkennen zu können.
Nun gab es einen kleinen Input über den Standard. Hier wurde Kritik daran geübt, dass der Standard oft als Treppenstufe dargestellt wird, der einen Prozess auf dem Weg zum Zielzustand auf einem bestimmten Niveau hält. Linus Trippe und Boje Ottenlinger diskutierten, dass diese Treppenstufe eine Beschönigung der Wahrheit wäre, da es für ein Unternehmen zum Teil große Mühe und Aufwand bedeutet einen Standard zu halten.
Somit wurden wir zu der nächsten Frage geleitet, wie man die Verbesserungen in einem Unternehmen umsetzten kann. Darauf überlegten wir welche Vor- und Nachteile eine zentrale bzw. dezentrale Verbesserung mit sich zieht.
Das Ergebnis war, dass im Alltag sowohl Top-Down, durch Shopfloormanagement, als auch Bottom-Up, durch klare Zielvorgaben, gearbeitet werden muss um die Verbesserungsstruktur zu verankern. Als Grundlage werden die passenden Rahmenbedingungen in der Organisation (Struktur) und in dem Führungsverhalten ( Kultur) benötigt.
Zum Ende des Workshops gab es noch eine kleine Überraschung: die Werksbesichtigung.
Anschließend fuhren wir nach einem langen, wissensreichen und sehr interessanten Tag nach Hause. Hierfür möchten wir herzlich bei Festool Engineering und unseren beiden Workshopleitern bedanken.