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Daimler Grundlagensimulation: Die MPS- Lernplattform

Daimler Grundlagensimulation: Die MPS- Lernplattform
Autor:

Luisa Neureuther

Datum: 04.11.2013

Anfang November fand im Rahmen des Grundlagenzertifikats ein Training bei der Daimler AG im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen statt. Insgesamt 15 Mitglieder unserer Lean-Hochschulgruppe nahmen an der Schulung der MPS-Lernplattform teil. Dabei hatten wir die Möglichkeit, bekannte Lean-Prinzipien zur Prozessverbesserung an einem beispielhaften Produktionsprozess anzuwenden.

Nach der Begrüßung begann das Training praxisnah: Wir versetzten wir uns in die Lage eines kleinen Unternehmens, welches verschiedene Varianten einer Dachbedieneinheit herstellen sollte. Jedem Teilnehmer wurde eine Rolle in der Vormontage bzw. Logistik zugewiesen. Unsere Aufgabe bestand darin, neun Dachbedieneinheiten innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu montieren.

Bei unserem ersten Durchlauf konnten wir in der vorgegebenen Zeit lediglich drei Dachbedieneinheiten herstellen, was vor allem auf die Anordnung der Arbeitsstationen zurückzuführen war. Während des Produktionsprozesses wurden zudem die Montageinhalte an den einzelnen Stationen analysiert, was die unterschiedliche Auslastung der Mitarbeiter zeigte. Auch waren manche Montagestationen und die Qualitätskontrolle mit Wartezeiten konfrontiert.

Nach unserem ersten Durchlauf überlegten wir uns gemeinsam, weshalb es uns nicht gelungen war, die Dachbedieneinheitenwie beauftragt herzustellen. In etwas kleineren Gruppen arbeiteten wir dann jeweils einen Verbesserungsvorschlag für das Produktionslayout aus. Der Produktionsleiter bewertete die verschiedenen Gruppenvorschläge anhand definierter Kriterien und entschied sich anschließend für eine Variante. Die neue Produktion richtete sich nach dem Pull-Prinzip, dem One-Piece-Flow und vermied lange Transportwege durch eine Änderung der Anordnung der Montagestationen. Die Tätigkeiten wurden neu sortiert und zugeordnet. Das führte zu einer gleichmäßigen Auslastung.

Der gesamte Prozess wurde mit dem neuen Layout durchgeführt. Letztendlich konnten sechs Dachbedieneinheiten hergestellt werden. Da die Zeit für eine weitere Verbesserungsrunde fehlte, bekamen wir einen Film gezeigt, der uns verdeutlichte, dass die Produktion der neun Bedieneinheiten in der vorgegebenen gut durchführbar ist.
Die Resonanz zum Workshop war durgehend positiv. Anhand der praxisnahen Beispiele lernten wir nicht nur, das Mercedes-Benz-Produktionssystem besser zu verstehen, sondern auch, die in der Lean-Hochschulgruppe besprochenen Methoden anzuwenden.