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Workshop 20 Jahre Lean und nichts gelernt?

Workshop 20 Jahre Lean und nichts gelernt?
Autor:

Franziska Hog

Datum: 16.11.2012

Am Freitag den 16. November fand zum ersten Mal eine Veranstaltung der Lean Hochschulgruppe unter der Leitung der Südwestmetall, Verband für Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., statt. 12 Mitglieder hatten die Möglichkeit an dem Workshop mit dem provokanten Titel „20 Jahre Lean und nichts gelernt?“ teilzunehmen.

Am Anfang des Workshops stand eine etwas ausführlichere Vorstellungsrunde, in welcher die beiden Referenten neben einer persönlichen Vorstellung auch einen Überblick über die Arbeit der Südwestmetall gaben und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen die Hochschulgruppe näher kennen zu lernen.

Anschließend folgte ein Vortrag von Seiten der Referenten der Südwestmetall. Überschreiben war der Vortrag mit: Das Toyota Produktionssystem ein Weg zur Standortsicherung? Was ist in den letzten 20 Jahren in Deutschland passiert und was muss getan werden um Deutschland als Standort nachhaltig zu sichern? Wie sieht die Realität aus, wurde Lean richtig verstanden?

Der Vortrag stellte die wesentlichen Elemente des Toyota Produktionssystems vor. Auch wenn einige Punkte den Zuhören durchaus schon bekannt waren, gab dieser Vortrag nochmal besonders tiefe Einblicke in den „Toyota Way“, da beide Referenten im Rahmen ihrer Arbeit regelmäßig Lernreisen nach Japan – sowohl zu Toyota als auch zu anderen Unternehmen – für die Verbandsmitglieder der Südwestmetall organisieren und selber begleiten. Das ein Referent schon mal „live“ bei Toyota war uns sozusagen als „Augenzeuge“ berichten konnte, war für viele Zuhörer eine Primäre. Zusammen mit dem Umstand, dass beide Referenten im Rahmen ihrer Arbeit bei der Südwestmetall in engem Kontakt zu mehreren Firmen stehen und so mit der Arbeitsstruktur und der Lean Umsetzung in vielen süddeutschen Unternehmen kennen, wurde den Zuhörern ein überaus vielschichtiger und differenzierter Betrachtungswinkel des Themas ermöglicht.

Das Interesse der Mitglieder der Hochschulgruppe zeigte sich unter anderem an der Vielzahl von Fragen die während des Vortrags immer wieder gestellt wurde um so noch tiefere Einblicke in spezielle Unterhemden zu erhalten.

Nach der Mittagspause wurden die Teilnehmer, mit dem Vortrag des Vormittags als Input, vor zwei Gruppenaufgaben gestellt. Die erste Aufgabe bestand darin die Rahmenbedingung für eine erfolgreiche Einführung von Lean in einem Unternehmen aufzuzeigen, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Herausforderungen an die Führung.

In der zweiten Aufgabe wurde nach der Gestaltung eines nachhaltigen und erfolgreichen Verbesserungsprozesses gefragt. Dabei sollten sich die Teilnehmer in die Situation des Geschäftsführers versetzen und die Schritte zur Umsetzung der Rahmenbedingungen (Aufgabe 1) aufstellen.

Bei der Präsentation der erarbeiteten Lösungen wurden die Teilnehmer immer wieder dazu angehalten ihre Ergebnisse zu hinterfragen und auf Plausibilität und Durchführbarkeit zu überprüfen, um nicht Gefahr zu laufen „standardisierte und vorgefertigte“ Lösungen blind zu übernehmen.

Mit der Präsentation der Gruppenarbeiten, die viele wesentliche Punkte des Vortrages nochmal aufgriffen hatte, endete der Tag.

An dieser Stelle möchte sich die Hochschulgruppe ein weiteres Mal für die neu entstandene Zusammenarbeit mit der Südwestmetall, Verband für Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., und besonders dem Engagement der beiden Referenten bedanken. Wir freuen uns sehr über die geplante weitere Zusammenarbeit.