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Festool Lean Kultur Workshop

Festool Lean Kultur Workshop
Autor:

Matthias Reisser

Datum: 09.11.2011

Ein weiteres Mal hatte die Hochschulgruppe die Gelegenheit am 9. November bei Festool Engineering einen Workshop in Neidlingen zu besuchen. 23 Teilnehmer waren gekommen um an diesem Tag zu lernen was sich hinter dem Begriff „Lean Kultur“ verbirgt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte uns Boje Ottenlinger – ein Alumnus der LEAN Hochschulgruppe -  das Konzept des Tages vor:

Anstelle eines Frontalunterrichts würden die Teilnehmer in drei Gruppen Schritt für Schritt selbst erarbeiten was Lean Kultur ist. Zu diesem Zweck stand jeder Gruppe ein Flipchart sowie, je nach Frage, 10-20 Minuten Zeit zur Verfügung.

Die erste Frage, die von den drei Teams erarbeitet wurde lautete:

„Was ist Lean?“

Hier zeigte sich, wie auch in der Vorstellungsrunde angekündigt, dass die Teilnehmer sehr unterschiedliche Lean-spezifischen Hintergründe haben und dementsprechend mehr oder weniger viel Erfahrung gesammelt hatten.

In der nächsten Frage versuchten wir in unsere ungeordnete Vorstellung, was alles unter „Lean“ zu verstehen ist, etwas Struktur zu bringen.

„Was ist das Ziel von Lean?“

Bei allen Gruppen kristallisierte sich heraus, dass wir versuchen mit Lean eine Reihe von Zielen verfolgen, die alle der Leistungsfähigkeit der Produktion unterzuordnen sind. In der anschließenden Diskussion konkretisierten Boje Ottenlinger und sein Kollege Linus Trippe – ebenfalls ein Alumnus der Hochschulgruppe - die Antwort auf die Frage zu: „Effizienz und Effektivität“ des Prozesses. Sie erklärten uns den Unterschied im Hinblick auf das Ergebnis und die Zufriedenstellung des Kunden.

In der nächsten Runde diskutierten wir die Frage wie man Effizienz und Effektivität eines „leanen“ Prozesses konkretisieren kann.

„Wie muss ein effizienter und effektiver Prozess aussehen?“ 

In der logischen Konsequenz lautete die nächste Frage, die in den drei Gruppen diskutiert wurde:

„Wie kommen wir zu effizienten und effektiven Prozessen?“

Die Gruppen diskutierten einige Methoden und Prinzipien wie den PDCA-Zyklus, der Rolle von Standards sowie konkreten Vorgehensweisen in der Produktion. Boje Ottenlinger und Linus Trippe lenkten unsere Aufmerksamkeit im Anschluss darauf welche Aspekte beim Lösen von Problemen zu beachten sind und wozu eine strukturierte Vorgehensweise befähigt.

In der nächsten Frage ging es darum, wie das Herstellen gewünschter Prozesse in einem Unternehmen konkret passieren kann:

„Wie kann die Verbesserung der Prozesse im Unternehmen geschehen?“

In dieser Frage, wie in der Anschließenden wurde die Rolle von Mitarbeitern, Experten und Führungskräften im Verbesserungsprozess diskutiert.

Boje Ottenlinger und Linus Trippe fassten unsere Vorschläge zusammen und stellten uns im Anschluss die Frage, welche Vor- und Nachteile zentralisierte Verbesserung (Experten) bzw. dezentralisierte Verbesserung (Mitarbeitergetragen) mit sich ziehen.

„Was sind Vor- und Nachteile beider Ansätze?“

Die Gruppen sammelten Vor- und Nachteile und wurden sich so des Spannungsfeldes bewusst, in welchem man sich entscheiden muss.  

Im Anschluss stellte und Boje Ottenlinger vor, was beim Finden von Sollzuständen für die verschiedenen Bereiche einer Unternehmung wichtig ist.

In der nächsten Diskussionsrunde wurde diskutiert:

„Welche Rahmenbedingungen müssen für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Alltag geschaffen werden?“

Linus Trippe fasste die zahlreichen Vorschläge der Gruppe zusammen um Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Einflüsse die Organisation eines Unternehmens sowie das Führungsverhalten auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess haben.

Am Nachmittag hatten wir also den Bogen geschlossen um nun diskutieren zu können, wie eine „Lean Kultur“, bzw. das Führungsverhalten in einem Unternehmen aussehen muss.

„Wie muss Führungsverhalten aussehen?“

Die Antworten auf diese Frage aus den Gruppen machte deutlich, dass alle Teilnehmer verstanden hatten, worauf es beim leben einer gesunden Kultur ankommt.

Abschließend fassten Boje Ottenlinger und Linus Trippe den erfolgreichen Workshop zusammen und spannten den großen Bogen von den Zielen von Lean zu Lean Kultur.

Wir danken Boje und Linus für diesen erfolgreichen Workshop und freuen uns auf das nächste Mal!