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Grundlagenschulung im Rahmen des Ausbildungsprogramms im Problemlösezyklus

Grundlagenschulung im Rahmen des Ausbildungsprogramms im Problemlösezyklus
Autor:

Wolfgang Fleischer

Datum: 01.11.2012

Im Rahmen des hochschulgruppeninternen Ausbildungsprogramms im Problemlösezyklus (PLZ) fand am 01.11.2012 die Grundlagenschulung statt. Während des einsemestrigen Ausbildungsprogramms werden die Teilnehmer im ganzheitlichen Problemlösezyklus geschult, um ihn danach auf Einsätzen in der LEAN-Werkstatt und der LEAN-Week selbst anzuwenden und neue Mitglieder darin zu schulen.

 

Ziel der Auftaktveranstaltung dieses Semester war es, die Teilnehmer auf denselben Wissenstand zu bringen und mehrere Runden des Problemlösens an einer komplexen Aufgabe zu üben. Dazu wurde von Sebastian Szedlak (im WiSe 2012/2013: Organisationsmitglied für das Ausbildungsprogramm im PLZ) zuerst die Theorie vorgestellt. Aus den Unternehmenszielen wird ein Zielzustand abgeleitet, welchem man sich ausgehend vom Ist-Zustand über mehrere Zyklen annähert (siehe Abbildung). Zu Beginn des Problemlösezyklus ist dabei das Hauptproblem zu identifizieren. Dabei handelt es sich um das größte Hindernis, welches den Ist- vom Zielzustand trennt. Nächste Schritte sind die Ursachenanalyse und die daraus folgende Hypothese. Diese wird in einem Experiment geprüft und die gewonnen Erkenntnisse führen zu einem neuen Ist-Zustand. Dieser Zyklus wird so lange wiederholt bis der Zielzustand erreicht wurde.


Der zweite Teil der Veranstaltung galt dem Üben des Problemlösezyklus. Angeleitet von unserem Alumnus Boje Ottenlinger wurden in zwei Gruppen mehrere Runden des Problemlösezyklus gedreht. Dabei konnten große Fortschritte gemacht werden und beide Gruppen näherten sich ihrem Zielzustand immer weiter an. Als besonders wichtig zeigten sich eine saubere Dokumentation und eine lösungsfreie Ursachensuche. Letztere kann beispielsweise über eine Sammlung von Einflussfaktoren in einem Mind-Map oder Logikbaum bzw. durch die Anwendung der 5-Mal-Warum Fragemethodik gewährleistet werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass im Experiment immer nur ein Faktor geändert wird und möglichst viele Daten aufgenommen werden. Wichtige Erkenntnis ist: „Lieber ein Experiment zu viel anstatt zu lange diskutiert“.

Alle Teilnehmer bedanken sich bei Boje Ottenlinger und Sebastian Szedlak für den tollen Workshop und freuen sich auf den weiteren Verlauf des Ausbildungsprogrammes.