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Workshop Lean Development STAUFEN AG

Workshop Lean Development STAUFEN AG
Autor:

Immanuel Behr

Links:
Datum: 31.10.2011

Am Montag den 31.10.2011 brachen 12 erwartungsvolle Mitglieder der Lean Hochschulgruppe zum Sitz der Staufen AG in Köngen auf.

Der Workshop zum Thema Lean Development schürte im Vorfeld schon große Erwartungen, die jedes Mitglied zu Beginn des Tages auch äußern durfte. Die Fragen, die sich die Teilnehmer stellten, waren vor allem; Inwieweit sich die Lean-Prinzipien der Produktion auf den Produktentwicklungsprozess übertragen lassen? Was bedeutet Wertschöpfung und Verschwendung in der Entwicklung?

Den Anfang nach der Vorstellungsrunde machte ein kurzer Theorieblock, der die Unterscheidung von Wertschöpfung und Verschwendung, sowie die verschiedenen Verschwendungsarten im Produktentwicklungsprozess behandelte. Danach lernten wir mittels einer Simulation die Probleme, die bei der Entstehung eines Produktes auftauchen, wie z.B. unklare Kundenspezifikationen, ineffiziente Kommunikation, viele Feedbackschleifen und Qualitätsprobleme spielerisch kennen. Nach Ablauf der ersten Runde war die Stimmung ernüchternd, denn keines der zwei Teams hatte es fertiggebracht auch nur annähernd die geforderten zwei Produkte in dem vorgegebenen Zeitrahmen herzustellen. Mit diesem vorläufigen Ergebnis durften wir uns erst einmal bei dem wunderschönen, ländlichen Ambiente im Schloss stärken.

Im Anschluss daran, bevor die zweite Simulation startete, bekamen wir noch einmal fachlichen Input, der sich über die vier Hauptkriterien für eine schlanke Entwicklung erstreckte. Dadurch war es uns möglich mit einigen Verbesserungen in der zweiten Simulationsrunde die Durchlaufzeit extrem zu verkürzen und die geforderten zwei Produkte an den Kunden auszuliefern. Vor allem das „Frontloading“-Prinzip, welches die Problemklärung in einem frühen Stadium des Produktentstehungsprozesses vorsieht, half uns dabei unsere Prozesse zu strukturieren.

Im dritten Teil des Tages vermittelte uns Herr Dino Munk den ganzheitlichen Ansatz für eine schlanke Entwicklung der Staufen AG. In Gruppenarbeit versuchten wir anschließend diesen auf ein fiktives Unternehmen zu übertragen.

Während des gesamten Workshops kam es sehr häufig zu anregenden Diskussionen und trotz des umfangreichen Programms führten uns die beiden Senior Manager in einer lockeren Atmosphäre durch den Tag. Ich möchte mich an dieser Stelle deshalb noch einmal im Namen der gesamten Hochschulgruppe bei Herrn Arold und Herrn Munk für die professionelle Betreuung und den sehr informativen Workshop bedanken.