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Vollmer&Scheffczyk WS - A3 Report, PIT®

Vollmer&Scheffczyk WS - A3 Report, PIT®
Autor:

Wolfgang Fleischer

Links:
Datum: 10.05.2011

Am Dienstag, den 10. Mai 2011 stand der erste Workshop des laufenden Semesters an. Thema war der A3-Report zum Lösen von Problemen am Beispiel des PIT®-Planspiels. Zu Gast waren Andreas Simon und Sebastian Stoffregen von der Unternehmensberatung Vollmer & Scheffczyk. Bereits im vergangenen Wintersemester hatte Vollmer & Scheffczyk einen Vortrag zum Thema A3-Report gehalten und das Interesse vieler Mitglieder geweckt.

Zu Beginn stellte Herr Simon sich und das Unternehmen kurz vor. Der im letzten Semester hinterlassene gute Eindruck einer Unternehmensberatung, welche Lean lebt wurde dabei voll bestätigt. Dies führte dazu, dass gegen Mittag eine längere Diskussion geführt wurde über Management Tools. Herr Simon erklärte, dass für viele Mitarbeiter Anerkennung, Arbeitsinteresse und Verantwortung wichtiger für die Zufriedenheit sind als Aufstiegsmöglichkeiten und Gehalt. Daher geben sie möglichst viel Verantwortung an die Mitarbeiter. Diese dürfen beispielsweise selbst entscheiden zu welchen Zeiten sie arbeiten möchten und wie viele Urlaubstage sie nehmen. Der Gedanke dahinter ist, dass nicht die geleistete Arbeit, sondern die erbrachte Leistung im Vordergrund steht.

Neben dem A3-Report stand das Planspiel PIT® für den Maschinen- und Anlagenbau im Vordergrund. Dabei galt es kundenspezifische Anlagen in mehreren Fertigungsschritten herzustellen. Nach der ersten von drei 32-minütigen Runden stand die Firma tief in den roten Zahlen. Für Runde zwei durften die Mitglieder noch keine eigenen Verbesserungen durchführen. Stattdessen wurde ConWIP (Constant Work-In-Process) vorgestellt und als einzige Veränderung eingeführt. Dabei wird die Anzahl der Aufträge in der Produktion gedeckelt. Nur wenn ein Auftrag fertig wird darf ein neuer Auftrag begonnen werden. Dies führte dazu, dass weniger Aufträge in der Produktion waren und die Durchlaufzeit sank. Dadurch konnten sowohl kurzfristige Aufträge noch pünktlich ausgeliefert werden als auch die Gesamtzahl an produzierten Anlagen erhöht werden.

Vor der dritten Runde wurde uns der A3-Report vorgestellt. Dabei wird zunächst das Problem identifiziert und danach mit der Methode PDCA angegangen. Dies geschieht in mehreren Schritten. Die Anzahl der Schritte unterscheidet sich dabei von Projekt zu Projekt. Die Anwendung des A3-Reports war herausfordernder als gedacht und musste in Anbetracht der Zeit vorzeitig abgebrochen werden. Nichtsdestotrotz führte die Gruppe viele Veränderung durch und konnte in der letzten Runde die Wünsche der Kunden erfüllen.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Vollmer&Scheffczyk und bei den beiden Referenten für den aufschlussreichen Workshop bedanken!

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